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UWG Belm im intensiven Austausch mit Bürgermeisterkandidat Marcus Hensing

Foto: Anabell Hömer, UWG Belm

Belm. Die UWG Belm positioniert sich im Bürgermeisterwahlkampf klar: Nach einem intensiven Austausch spricht sich die Wählergemeinschaft mehrheitlich für die Unterstützung des parteilosen und unabhängigen Kandidaten Marcus Hensing aus. Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung stellte sich der 51-Jährige den Fragen der UWG sowie zahlreicher Gäste.

Hensing, der seit vielen Jahren in der Belmer Verwaltung tätig ist und aktuell als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters sowie Leiter der Finanzen arbeitet, überzeugte insbesondere durch seine Erfahrung und seine strukturierte Herangehensweise. Seit 2003 ist er beruflich in Belm tätig und kennt die Herausforderungen der Gemeinde aus nächster Nähe.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen zentrale Zukunftsthemen wie die angespannte Haushaltslage, die Entwicklung von Wohnraum, die Belebung des Ortskerns sowie Fragen der Mobilität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Hensing machte deutlich, dass Belm finanziell unter Druck steht und politische Spielräume begrenzt sind. Gleichzeitig setzt er auf eine konsequente Nutzung von Fördermitteln, effizientere Verwaltungsstrukturen und gezielte Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde.

Zugleich sprach er sich auf Nachfrage von Dirk Rust (UWG) dafür aus, auch auf Nachverdichtung im Bestand zu setzen. Bestehende Gebäude und Flächen sollen nach Möglichkeit gezielt weiterentwickelt werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Leerstände sollen nach Möglichkeit aktiviert und der Ortskern dadurch gestärkt werden. Die UWG sieht hierin einen wichtigen Ansatz, um Flächenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Attraktivität Belms zu erhöhen.Auch in weiteren zentralen Fragen zeigte sich eine große inhaltliche Nähe: So setzt Hensing auf den Ausbau der Radwege, Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sowie auf die Realisierung zusätzlicher Bahnhalte in Vehrte und Belm-Mitte. In der Sozialpolitik stehen für ihn insbesondere die Stärkung der Jugendarbeit – etwa durch ein Jugendparlament – sowie die Wiederbelebung der Seniorenarbeit durch einen aktiven Seniorenbeirat im Fokus.

Ein wichtiger Diskussionspunkt, den Heinrich und Frederik Langsenkamp (UWG) ansprachen, war zudem das Verhältnis zur Landwirtschaft. Hensing kündigte an, den Dialog mit den landwirtschaftlichen Betrieben aktiv zu suchen und bestehende Spannungen abzubauen. „Es geht darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen“, machte er deutlich.

Auch beim Thema Bürgerbeteiligung und politischer Zusammenarbeit setzt Hensing auf Offenheit und Dialog. Alle Fraktionen und Wählergemeinschaften sollen unabhängig von ihrer Größe gleichberechtigt eingebunden werden.

Nach der internen Beratung zog die UWG ein positives Fazit. Zwar wurde vereinzelt der Wunsch nach noch konkreteren Zielsetzungen geäußert, insgesamt überwog jedoch die Einschätzung, dass Hensing fachlich überzeugt und inhaltlich viele Positionen der UWG teilt.

„Wir sehen in Marcus Hensing einen Kandidaten, mit dem wir in zentralen Zukunftsfragen eine große inhaltliche Schnittmenge haben“, erklärt der UWG-Vorsitzende Gunars Libeks.

Diese Übereinstimmung sei eine wichtige Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde und für ein starkes und l(i)ebenswertes Belm.

In der anschließenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder mehrheitlich für seine Unterstützung aus. Damit setzt die UWG im Bürgermeisterwahlkampf auf einen parteilosen und unabhängigen Kandidaten mit Verwaltungserfahrung und enger Verbindung zur Gemeinde Belm.

Foto: Gunars Libeks, UWG Belm

 

 

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